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Ausverkauftes Haus am 25.11.2011 im Technopark in Zürich.
200 Teilnehmende arbeiteten an einem Bild der lebendigen Führung von morgen.
Die Veranstaltung brachte viele verschiedenartige, übereinstimmende, zum Teil kontroverse und anregende Ergebnisse. Große Einigkeit herrschte bezüglich des Handlungsbedarfs, eine «Neue Führung» zu entwickeln, eine den heutigen Anforderungen angepasste Führungskultur zu leben und das «Neue» in die Gesellschaft und in den Unternehmensalltag zu integrieren. Lassen Sie uns weitere Experimente wagen und die Richtung wechseln: hin zur Logik der Potenzialentfaltung - weg von der Logik der Ressourcennutzung. Zum Bericht ...
Ein aktuelles Praxisbeispiel: In einem Unternehmen wurden die Stechuhren vom Fabriktor in die Produktionshallen verlegt. Wollte man Gerechtigkeit herstellen, indem nun für jeden die Stechuhr gleich weit vom Arbeitsplatz entfernt war? Nein, es ging um Effizienzsteigerung.
Schließlich sind die Sekunden und Minuten, die man auf der Treppe mit informeller Kommunikation verbringt, keine produktive Arbeitszeit. Hier wurde also unterstellt, dass man bewusst einen Schritt langsamer geht, um dem System zu schaden. Eine Maßnahme dieser Art ist nicht nur zutiefst unökonomisch, sondern unglaublich altmodisch. Präsenz wird als Indikator für erbrachte Leistung gesehen.
Zudem ist leider der «kreative Systembetrug» immer dann am ausgeprägtesten, wenn er förmlich provoziert wird. Das Gegenteil von gut ist eben häufig gut gemeint.

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Die Zukunft des Unternehmens –
Wie wir leben, lernen, arbeiten (2)
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